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Erfolgreich führen: 3 Ideen für einen klaren Fokus ohne Überlastung

Schnelllebige Veränderungen, viele ToDos und Erwartungsdruck von allen Seiten. Viele Führungskräfte verlieren bei dieser Überlast an Themen schnell den Überblick. Sie fühlen sich getrieben, unter Druck gesetzt und haben das Gefühl es keinem Recht machen zu können. Die Belastungen sind oft so hoch, dass die abendlichen Gedankenspiralen die Lebensqualität vermindern. Sie fragen sich: Wofür das Ganze? Es ist ein Zeichen der Zeit, dass immer mehr Führungskräfte vor lauter Erschöpfung und Frust die Arbeitszeiten reduzieren oder ihren Job kündigen. Kein Wunder! Die klassisch-hierarchische Führung ist für die heutige Veränderungsdynamik und Erfüllung menschlicher Bedürfnisse ungeeignet. Es geht auch anders!



Die drei Ideen zu mehr Fokus im Überblick:


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Portrait von Führungskräfte Coach Domenika Rinke mit lachendem Gesicht

Es ist ganz natürlich, dass Menschen Leistung zeigen wollen. Allen voran die Führungskräfte. Wenn viele Aufgaben auf sie einprasseln, machen sie sich regelmäßig selbst Druck mithalten zu können und nicht zu versagen. Auf Dauer macht zu viel Druck und Überlastung jedoch krank.


Es fehlt vor allem eins: Realistische Einschätzungen darüber, was Menschen leisten können ohne krank zu werden.


Davon abgesehen ist es den meisten Menschen noch nicht einmal klar, was Leistung überhaupt bedeutet. Strenge Deadlines einhalten? Länger arbeiten als andere? Utopische Ziele erreichen?


Im Endeffekt kommt es auf den sinnhaften Beitrag einer Führungskraft an, den sie für das Unternehmen leistet, richtig? Das funktioniert dann gut, wenn man den richtigen Fokus setzt und ein klares Verständnis davon hat, welchen Beitrag man als Führungskraft überhaupt leisten möchte.


Für mich war "Fokus" das Zauberwort, um entspannter meiner Arbeit nachzugehen, zu priorisieren und um mehr Klarheit darin zu haben, was ich tue und was nicht. Ich hoffe, dass dieser Beitrag für Dich ebenfalls hilfeich ist. Hier erhältst Du drei Ideen, wie Du den richtigen Fokus finden kannst, um einen echten Beitrag zu leisten und dadurch Deine Motivation erhöhst oder wieder zurückgewinnst.


Wenn Dein Berufsleben weniger freudige Momente bereithält als Dein Privatleben, dann solltest Du unbedingt weiterlesen!


1. Mache Dir ein Bild von der Zukunft!


Wie sieht Deine Zukunft aus? In zahlreichen Gesprächen und Coachings mit Führungskräften bin ich immer wieder erstaunt, wie wenig Vorstellung sie von ihrer Zukunft haben - weder über ihre private Zukunft, noch über die von ihrem Team oder dem Unternehmen.

Seitdem ich jährlich meine Vision update, regelmäßig Ziele reflektiere und anpasse, gestalte ich mein Leben proaktiver und bewusster als früher. Meine Vision gibt mir eine Richtung für ein erfülltes Leben und ich fokussiere mich auf den richtigen Weg. Viel mehr noch, ich fühle mich stark und selbstbewusst. Ich weiß, wo ich hin will.

Gleiches gilt für mein Business. Ohne klare Ausrichtung, kein klarer Weg. Es heißt nicht, dass ich nicht auch mal vom Weg abkomme. Es gibt auch Dinge, die ich verwerfe oder (noch) nicht erreiche. Das kann auch mal richtig schmerzhaft sein. Dann ist es mir aber bewusst und ich kann umdenken.

Für Führungskräfte sind drei Visionen relevant:


1) Deine persönliche Lebensvision für die nächsten 3, 5 oder 10 Jahre, damit Du Dein Leben proaktiv gestaltest und Deinen Beruf in Einklang bringst.


2) Die längerfristige Unternehmensvision, damit Du weißt, wo sich das Unternehmen hinentwickeln möchte, für das Du arbeitest.


3) Eine greifbarere Teamvision mit konkreten Zielen und Schritten als ganzheitliche Strategie, damit Du die Zukunft konkret und proaktiv mitgestalten kannst und das Team eine klare Richtung hat.

Anhand dem jeweiligen Zukunftsbild werden alle Aktivitäten und Entscheidungen ausgerichtet. Meiner Meinung nach wird die Wirkung einer Vision oftmals unterschätzt. Aber wie sollst Du denn die richtigen Entscheidungen treffen, wenn Du nicht weißt, wo Du hinwillst bzw. unternehmensseitig hinsollst?


Deshalb findest Du hier das kostenlose Tool "Vision gestalten" aus meinem Journal "Innerer Kompass", das Du mit meiner New Work Toolbox herunterladen kannst:


 

In meiner kostenlosen New Work Toolbox findest Du auch das Journal "Innerer Kompass" sowie viele weitere Tools, die Du oben auf der Startseite von meinem New Work Blog downloaden kannst:

Solltest Du meine Beiträge schon abonniert haben, hast Du meine aktuelle Version von der Toolbox mit allen neuen Tools bereits in Deinem Postfach.

 

Der Weg zur Vision wird durch grobe Meilensteine oder einzelne Ziele abgebildet, die erreicht werden sollten. Hier ist es wichtig, sich realistische Ziele (oder sog. OKRs - am besten googeln! :) ) zu setzen. Schritt für Schritt kommst Du bzw. Dein Team auf diese Weise der Vision näher.


Probiere es aus - Deine Vision gibt Dir Energie! Kleiner Hack für Dich: Schließe Deine Augen und stell Dir vor, Du hast einen Wunsch frei - Was wäre morgen anders?


Die Vision gibt Dir die Richtung an, der Du folgst und an die Du Dich mit all Deinen Aktivitäten ausrichtest. Einfacher ist es, wenn Ziele als "Zwischenanker" dienen, die Du auf dem Weg zur Vision erreichst.


Was Du konkret zur Vision bzw. Zielerreichung beitragen kannst und möchtest, das schauen wir uns als nächtes an.



2. Kenne den Beitrag, den Du als Führungskraft leisten möchtest!


Hast du Dich schon mal gefragt, welchen Beitrag Du als Führungskraft leisten möchtest?


Oftmals übernehmen wir einfach Aufgaben ohne sie groß zu hinterfragen. Wir machen die Dinge, weil sie gemacht werden müssen. Viel wichtiger ist es doch, dass wir mit Sinn und Verstand überlegen, was die Organisation und die Mitarbeitdenden von einem wirklich brauchen.


Welchen Mehrwert möchtest Du als Führungskraft bieten? Wie und durch was möchtest Du wirken?


Daher ist es sinnhaft, erst einmal ein grobes Verständnis dafür zu entwickeln, welchen Beitrag Du leistest. Oder sich darüber bewusst zu werden, welchen Beitrag Du leisten möchtest. Beantworte dafür folgende drei Fragen:

  1. Stakeholder kennen: Wer sind die Stakeholder, mit denen Du zusammenarbeitest? (z.B. Mitarbeitende, Kund:innen, Kolleg:innen, andere Vorgesetzte)

  2. Mehrwert transparent machen: Welchen Mehrwert leistest Du aktuell für diese Menschen? Welchen Mehrwert möchtest Du ihnen in Zukunft noch bieten?

  3. Deinen Beitrag definieren: Wie lautet der davon abgeleitete, übergeordnete Beitrag für die Organisation?

Hast Du Dich als Stakeholder auch mitgezählt und überlegt, welchen Mehrwert Du für Dich selbst leisten möchtest? An uns denken wir häufig leider als letztes. Dabei ist es doch auch wichtig, dass wir an unserer Rolle wachsen, uns weiterentwickeln oder was auch immer Dir gut tut. Deshalb ergänze auch gerne den Mehrwert für Dich ganz persönlich.


Wenn Du bei meinem Coaching-Programm "Innerer Kompass" teilgenommen hast bzw. teilnehmen wirst, dann werden wir vorher über Deinen persönlichen Sinn sprechen und ihn bewusst machen, damit Du ihn in Einklang mit Deinem Beitrag als Führungskraft und Deiner Führungsrolle bringen kannst. Dein Sinn ist nämlich Dein Geschenk für Dich und Dein Umfeld. Das, was Dich im Kern ausmacht. Dadurch erlangst Du auch in Deiner Führungsrolle Deine innere Stärke.


Und? Wie fühlt es sich nun für Dich an, wenn Du den Beitrag betrachtest, den Du zu der Organisation beiträgst?


Wenn Du Dich fokussieren möchtest, dann richte Deine Aktivitäten nach Deinem Beitrag aus. Du wirst sehen, dass Dir die Arbeit wesentlich mehr Freude bereitet. Und wie Du das konkret tun kannst, ohne dass wichtige Aufgaben liegenbleiben, dafür habe ich die nächste Idee.


3. Priorisiere Deine Rollen, nicht Deine ToDos für weniger Überlastung!


In der Regel haben wir viele Aufgaben und Tätigkeiten, die irgendwo in der Stellenbeschreibung stehen und vor allem viele, die darüber hinaus gehen.


Irgendwann rennen wir häufig den ToDos regelrecht hinterher und im schlimmsten Fall fühlt es sich wie Chaos an. Dann wird versucht dieses Chaos auf kleinster ToDo Ebene zu priorisieren. Wirklich übersichtlich ist das dann auch nicht. Es kommen einfach wieder neue hinzu und es beginnt von vorne. Willkommen im Hamsterrad!


Wenn Du Klarheit darüber hast, wohin die Reise geht, was die Ziele sind und Du Deinen Beitrag kennst, dann sollte es jetzt auch schon leichter sein Aufgaben auszusortieren. Wie Du außerdem mehr Struktur in Dein Tun bekommst, ist, wenn Du Dir die Rollen ansiehst, die Du in der Arbeit bewusst oder unbewusst übernommen hast und aus denen täglich die einzelnen ToDos rauspurzeln.


Alle Menschen übernehmen in ihrem Leben unterschiedliche Rollen. Und das tun wir auch im Berufsleben. Unabhängig davon, ob unsere Stellenbeschreibung nur eine Rolle aufzeigt. In der Regel übernehmen wir mehrere. Als Führungskraft kannst Du beispielsweise folgende Rollen innehaben: Moderator:in, Feedbackgeber:in, Projektmanager:in, Netzwerker:in, Budget-Verwalter:in, Berichterstatter:in etc.


Viele der Rollen brauchen wir vielleicht gar nicht, könnten von anderen viel besser übernommen werden oder zahlen überhaupt nicht in die Ziele oder den Beitrag ein, den Du als Führungskraft leisten möchtest. Deshalb macht es Sinn, sich diese einmal transparent zu machen. Das kannst Du auf folgende Weise tun:


1. Rollen transparent machen: Liste alle Rollen auf, die Du innehast.

2. Sinn und Zweck identifizieren: Beschreibe kurz den Sinn und Zweck jeder Rolle.

3. Rollen priorisieren: Dann frag Dich, welche dieser Rollen den größten Einfluss auf Deine Ziele haben und den geringsten Aufwand?

4. Die richtigen Rollen übernehmen: Wähle die passenden Rollen für Dich aus, indem Du Dir folgende Fragen stellst:

  • Welche Rollen sind Pflichtrollen, die bspw. aus rechtlichen Gründen immer ausgeführt werden müssen?

  • Welche Rollen können wirklich nur von Dir ausgeführt werden und bei welchen reicht es, wenn Du den Überblick behältst?

  • Welche dieser Rollen unterstützen den Beitrag, den Du leisten willst?

  • Welche Rollen kannst Du mit Deinen Stärken am besten übernehmen und welche andere?

Die anderen kannst Du erstmal on hold setzen, delegieren oder vielleicht ganz streichen. (Kleiner Hinweis: Mehr als 10 Rollen sind oftmals zu viele.)


Wenn Du überwiegend die Rollen übernimmst, die auch Deinen Stärken und Deinem Beitrag entsprechen, wirst Du schnell spüren, dass sich die Freude in der Führung erhöht und Du wieder mehr Motivation für Deinen Job hast.


Idealerweise beschreibst Du zu allen Rollen auch die Verantwortlichkeiten. Dann besteht noch mehr Klarheit und Du kannst sie leichter übergeben. Sollten mehr als fünf oder sechs Verantwortlichkeiten zu einer Rolle gehören, dann ist sie vermutlich zu groß und Du kannst daraus mindestens zwei machen.


Kleiner Hack: Die Rollen kannst Du natürlich auch für Dein Privatleben aufstellen und priorisieren.


Ich hoffe, Du hast drei gute Möglichkeiten kennengelernt, wie Du Schritt für Schritt Deinen Fokus setzen kannst. Es müssen nicht alle Schritte gemacht werden. Wichtig ist, dass es für Dich hilfreich ist.


Das Zusammenspiel von Vision, Zielen, Beitrag und Rollen wirkt wie ein Trichter: Am Ende purzeln ganz konkrete ToDos für Dich heraus, auf die du Dich konzentrieren solltest, wenn Du den richtigen Weg gehen möchtest.


Wenn die Unternehmen ihre Führungskräfte weder ausbrennen noch loswerden wollen, dann sollten sie umdenken und mehr Freiräume in der Ausgestaltung von Führung lassen.


Was für Führungskräfte heute viel wichtiger ist denn je, ist, die Selbstführungskompetenz zu stärken. Das bedeutet sich selbst gut zu kennen und den Weg, wo es hingehen soll. Vor allem aber die eigenen Emotionen zu beachten und darauf zu hören, was sie einem sagen wollen. Selbstführung ist mehr als nur Selbstorganisation. Es bedeutet wirklich die Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen.


In meinem neuen Coaching Programm "Innerer Kompass" erfährst Du Schritt für Schritt, wie Du Dich selbst gut führst und Dein volles Potenzial als Führungskraft entfaltest. Wie Du Leistung durch Wirksamkeit ersetzt und hoffentlich auch die schlaflosen Nächte durch Lebensqualität. :)


Klingt spannend für Dich? Du hast Fragen oder Anregungen? Du fühlst Dich von dem Thema angesprochen und hättest gerne Unterstützung? Dann komm gerne wegen einem kostenlosen Beratungsgespräch auf mich zu: wandel@domenika-rinke.de.


Deine Domenika


P.S. Wenn Dir mein Beitrag gefallen hat, dann leite ihn gerne an Interessierte weiter! Du kannst auch meine Blogbeiträge abonnieren und erhältst meine kostenlose New Work Toolbox. (Dafür einfach den Abo Button auf der Startseite klicken!)


 

Hi, ich bin Domenika!

Ich begleite Führungskräfte die wirklich etwas bewegen und mehr von ihrem Leben wollen. Für die Führung in Unternehmen bricht eine neue Ära an! Mein Antrieb ist es, die Führungskräfte und Geschäftsführenden zu unterstützen, die die Arbeitswelt menschlicher, gesünder und wirkungsvoller gestalten möchten. Deshalb begleite ich Führungspersonen, die für sich persönlich neue Wege erkunden und auch mit ihren Teams eine zeitgemäße Zusammenarbeit entdecken möchten, die effektiver ist und Spaß macht!


Als langjährig erfahrener Leadership Coach und wirtschaftspsychologische Beraterin gebe ich gerne mein Wissen weiter. Komm bei Fragen auf mich zu oder lass uns kennenlernen!



+49 (0) 176 47104119

 

Bildquellen: WIX Library und private Fotos.



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